Diese wertvolle orange Wurzel besticht nicht nur durch ihre wunderschöne goldene Farbe – sie besitzt auch starke entzündungshemmende Eigenschaften. Erfahren Sie, warum Kurkuma zu unseren Star-Zutaten zählt.
Nährstoff-Highlights
Kurkuma ist ein kalorienarmes, aber nährstoffreiches Gewürz, das für seine vielen gesundheitlichen Vorteile bekannt ist. Sein wichtigster Nährstoff ist Curcumin, das auch für die tiefgelbe Farbe verantwortlich ist. Kurkuma ist eine hervorragende Quelle für Eisen und Mangan und zudem reich an Ballaststoffen, Kupfer, Folsäure, Cholin, Phosphor, Kalium und Vitamin B6.
'Curcumin – ein starkes Antioxidans und entzündungshemmendes Mittel
'Mangan – spielt eine Rolle bei der Blutgerinnung, der Knochenbildung und dem Nährstoffstoffwechsel.
'Eisen – essentiell für die Blutbildung und den Sauerstofftransport im Körper.
'B-Vitamine – essentiell für den Makronährstoffstoffwechsel (Umwandlung von Nahrung in Energie).
'Ballaststoffe – fördern die Darmgesundheit und können den Cholesterinspiegel senken.
Was es bewirkt für Sie
Die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Kurkuma lassen sich auf seine verschiedenen bioaktiven Verbindungen zurückführen, insbesondere auf Curcumin. Curcumin, der gelbe Farbstoff in Kurkuma, ist der Hauptwirkstoff und bekannt für seine stark entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften. In der Ernährungswissenschaft gilt Kurkuma aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung als natürliches Schmerzmittel und wurde intensiv auf seine Wirkung bei Arthrosepatienten untersucht, die unter starken Gelenkschmerzen leiden. Frische Kurkuma, auch Kurkumawurzel genannt, findet man oft in der Gemüseabteilung größerer Supermärkte. Sie ähnelt frischem Ingwer, ist aber etwas zarter und hat orangefarbenes Fruchtfleisch. Kurkuma ist jedoch häufiger als Pulver zusammen mit anderen Gewürzen erhältlich. Tatsächlich ist gemahlene Kurkuma die Hauptzutat von Currypulver und verantwortlich für die safrangelbe Farbe von Currygerichten.
Zahlreiche Studien analysierten die Wirkung von Curcumin-Präparaten im Vergleich zu rezeptfreien, nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) auf Knieschmerzen, Schwellungen und Nebenwirkungen bei Arthrosepatienten. Einige dieser Studien kamen zu dem Ergebnis, dass Curcumin-Präparate bei der Linderung von Knieschmerzen und Schwellungen sowie der Verbesserung der Gehfähigkeit genauso wirksam, wenn nicht sogar wirksamer als NSAR sind. Da Curcumin zudem als sicherer gilt, waren die Studienteilnehmer eher bereit, Curcumin-Präparate als Schmerzmittel einzunehmen. Es ist bekannt, dass die langfristige Einnahme von rezeptfreien entzündungshemmenden Medikamenten wie Ibuprofen zu Geschwüren, Blutungen und letztendlich zu einer Perforation der Magenwand führen kann. 1, 2, 3,
Anwendung
Profi-Tipp: Da Curcumin schlecht vom Blut aufgenommen wird, wissen Kurkuma-Liebhaber, dass man Kurkuma mit einer Prise schwarzem Pfeffer verzehren sollte. Dieser enthält Piperin, einen natürlichen Stoff, der die Curcumin-Aufnahme um mehr als 1.000 % erhöht. Kurkuma ist super vielseitig: Verfeinern Sie Currys, Salatdressings, Tee und – unser Favorit – einen köstlichen Kurkuma-Latte mit aufgeschäumter Milch. Kurkuma ist auch in vielen Fertigprodukten enthalten, da es häufig als Lebensmittelfarbstoff verwendet wird; je frischer, desto besser. Kurkuma finden Sie zum Beispiel in kencko Ambers. Wir lieben es, diesen superfood smoothie für ein erfrischendes Joghurt-Lassi zu verwenden, eine Hommage an die indischen Wurzeln. Geben Sie 2–3 gehäufte Esslöffel ungesüßten, abgetropften Joghurt (griechischer, Milch- oder pflanzlicher Art) in Ihren Shaker und füllen Sie ihn mit kaltem Wasser bis zur Markierung auf. Vor Gebrauch schütteln. Ein Päckchen Amberblüten und eine Prise schwarzen Pfeffer (optional!) hinzufügen und erneut schütteln – fertig ist ein dickflüssiges, cremiges und erfrischendes Getränk.